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BMW i Vision Circular: Das ist der elektrische, recycelte BMW, den Sie 2040 fahren werden

Mit dem I Vision Circular Concept, das neue Formen der Nachhaltigkeit erforscht, gab BMW einen Ausblick darauf, wie das Jahr 2040 aussehen könnte.

Auf der IAA 2021 in München präsentierte BMW mit dem I Vision Circular Concept eine Vision, wie die Zukunft der individuellen Mobilität aussehen könnte.

Für Pieter Nota, Mitglied des Vorstands von BMW, bedeutet die Zukunft der Marke, dass “Premium, Sportlichkeit und Luxus eng mit Nachhaltigkeit verbunden sind.

Das BMW I Vision Concept repräsentiert das Potenzial der Marke. . fokussiert auf Nachhaltigkeit und Luxus.” Mit einer Länge von nur 4,0 Metern ist es ein entsprechend kleines Fahrzeug, das für den Einsatz in der Stadt konzipiert wurde.

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Das I Vision Concept wurde erstmals auf der IAA 2021 in München vorgestellt, 30 Jahre nach dem BMW E1.

Dieser kompakte BMW ist nicht nur eine interessante Designstudie (die auf das Konzeptfahrzeug E1 von 1991 zurückgeht), sondern verfolgt auch ein Ziel: die Reduzierung der CO2-Produktion über die gesamte Lebensdauer durch Kreislaufwirtschaft.

Was bedeutet die Kreislaufwirtschaft für BMW?

Der Begriff “Kreislaufwirtschaft” geht über Ansätze wie die Reduzierung von Auspuffemissionen und kohlenstoffneutrale Produktionsprozesse hinaus und befasst sich mit der Frage der Beschaffung endlicher Materialien wie Stahl und Aluminium.

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW, stellte fest, dass “die steigenden Rohstoffpreise ein klares Indiz für die finanziellen Folgen für jede Industrie sind, die auf endliche Ressourcen angewiesen ist.”

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Das I Vision Konzept ist mehr als eine reine Designübung; es stellt eine neue Philosophie für BMW dar.

So wird der I Vision Circular von BMW aus recycelten Materialien hergestellt, mit dem Ziel, ein Fahrzeug zu schaffen, das am Ende seiner Lebensdauer einfach recycelt werden kann. Mit anderen Worten: Er ist die Definition der “Kreislaufwirtschaft” der Marke.

Was macht den i Vision Circular so nachhaltig?

Für den i Vision hat Circular BMW jeden Schritt des Prozesses hinterfragt und ein nachhaltiges Konzept entwickelt. Zunächst werden bei der Produktion 100% recycelte Materialien verwendet.

Das fängt beim Lenkrad an, das aus Holzstaub 3D-gedruckt wird, und zieht sich über recycelte “taupe” Innenraumdekorationen bis hin zu Außenverkleidungen aus recyceltem Aluminium und Stahl.

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Das BMW I Vision Concept verzichtet auf Lackierung zugunsten von physikalischen Farbgebungsverfahren wie Eloxieren.

Außerdem wurde das Konzept im Hinblick auf ein einfaches Recycling entwickelt. Das bedeutet: keine Farbe. Stattdessen werden die Aluminium-Karosserieteile eloxiert, eine in der Fahrradindustrie übliche Technik, die zu einer einzigartigen, satinierten Oberfläche namens “Mystic Gold” führt.

Das eloxierte Farbschema wird durch ein lasergraviertes Logo und gebläute Stahlelemente ergänzt. Die Farbe entsteht durch eine spezielle Wärmebehandlung anstelle von Farbe.

Mit dem Fokus auf Recyclingfähigkeit bei jedem Schritt, behauptet BMW, dass der I Vision Circular Solid-State-Batterien verwenden wird. Der bei dieser Technologie verwendete Festkörperelektrolyt ist besser recycelbar als der in Lithium-Ionen-Batterien verwendete Gelelektrolyt.

Geringere Abhängigkeit von neuen Materialien durch Design

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Im Inneren des I Vision Concept ist ein 3D-gedrucktes Lenkrad zu sehen.

Eine der einfachsten und offensichtlichsten Möglichkeiten, wie BMW seine Abhängigkeit von neuen Materialien reduziert hat, ist der Nierengrill. Der Kühlergrill selbst wurde in eine digitale Oberfläche verwandelt, die als Beleuchtung und als Kommunikationsmittel mit anderen Verkehrsteilnehmern dient.

Das Gleiche gilt für den luftigen Innenraum. BMW verzichtet auf alle traditionellen Anzeigen und setzt stattdessen auf Augmented-Reality-Projektionen auf der Windschutzscheibe und auf vorhergesagte Oberflächen zur Interaktion mit Funktionen.

Diesen Schritt haben wir bereits bei Fahrzeugen wie dem Volkswagen Gold Mk8 gesehen, der auf physische Tasten zugunsten von Touchscreens und digitalen Anzeigen verzichtet.

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Dies ist sicherlich ein neuartiger Ansatz für das Kabinendesign und ein Hinweis darauf, wie Fahrzeuge im Jahr 2040 aussehen werden.

Bei der Gestaltung des Kabinenkonzepts für die neue Ära hat sich BMW auf Merkmale wie ein Glasdach mit integriertem Sonnenschutz, Sitze, die an ein Wohnzimmer aus der Mitte des Jahrhunderts erinnern, und ein Sounddesign von Hans Zimmer konzentriert, um den Fahrer zu beruhigen.

Obwohl das Konzept sehr futuristisch ist, hat BMWs Designchef Adrian van Hooydonk darauf geachtet, alte Merkmale wie den Hofmeister-Knick beizubehalten, um auf die Vergangenheit von BMW hinzuweisen.

Das Jahr 2040 ist weit weg, wie sieht es da mit der Nachhaltigkeit aus?

BMW behauptet, bei der Produktion seiner aktuellen Serienfahrzeuge wie dem X3 bereits rund 30 % recycelte Materialien zu verwenden.

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Auch wenn das i Vision-Konzept ziemlich auffällig ist, hat BMW wichtige Merkmale der Vergangenheit beibehalten, wie den Nierengrill und den Hofmeister-Knick.

Das vorläufige Ziel von BMW ist es, bis 2025 50 % seiner Serienfahrzeuge aus recycelten Materialien herzustellen. Parallel dazu soll 2025 die “Neue Klasse” von BMW eingeführt werden. 1960s.

Nota bestätigte, dass die zu 100 % recycelte Struktur des i Vision Concept noch in weiter Ferne liegt.

Nota bestätigte, dass “der i Vision Circular kein ‘Neue Klasse’-Konzept ist… aber viele der Ideen über den Kreislauf, die wir in dem Vision-Auto zeigen, werden in die Neue Klasse von 2025 einfließen.”

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