Preise für neue Autos

Ford will ab 2023 Google-Software in Fahrzeugen einsetzen

Ford und Google haben eine auf sechs Jahre angelegte Partnerschaft angekündigt, in deren Rahmen die Software des Technologieriesen ab 2023 kontinuierlich in alle Ford-Fahrzeuge integriert werden soll.

Die Ford Motor Company hat eine Vereinbarung mit dem Technologieriesen Google unterzeichnet. Dies wird es den beiden Konzernen ermöglichen, bei zukünftigen Projekten zusammenzuarbeiten, auch hier in Australien.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Ford eine Version der Android-Software von Google für die Multimediasysteme in allen Ford-Fahrzeugen verwenden, die ab 2023 ausgeliefert werden.

Ford-Google partnership

Ford und Google sind eine sechsjährige Partnerschaft eingegangen, die im Jahr 2023 beginnen wird.

Die Vereinbarung beginnt offiziell im Jahr 2023 und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Google-Software in künftigen Fahrzeugen wird vernetzte Dienste wie den Google Voice Assistant mit Google Maps integrieren, das zum Standard-Navigationssystem wird.

Die Android-basierte Software wird für alle Ford-Produkte verfügbar sein, einschließlich der Luxusmarke Lincoln, die in Australien nicht erhältlich ist.

Google erklärte, dass die Zusammenarbeit ein personalisierteres Erlebnis für die Kunden schaffen und es Entwicklern von Drittanbietern ermöglichen wird, Apps zu entwickeln, die innerhalb des Multimediasystems verwendet werden können.

Ford Escape ST-Line 2021 Sync 3 screen

Die Vereinbarung sieht vor, dass Ford die Google-Software in alle seine Modelle integriert, aber es ist nicht klar, ob die neue Technologie das aktuelle Synchronisationssystem ersetzen wird.

Andere Hersteller wie Kia und Maserati verwenden ebenfalls Android-basierte Infotainment-Systeme, aber die Software in den Ford-Modellen soll weitaus umfangreicher sein.

Neil McDonald, Leiter der Produktkommunikation bei Ford Australien, sagte gegenüber Chasing Cars, dass noch nicht klar sei, ob die Google-Software das Sync-Infotainment-System ersetzen oder mit ihm zusammenarbeiten werde, dass die Software aber wahrscheinlich sehr fortschrittlich sein und über die grundlegenden Infotainment-Funktionen hinausgehen werde.

Als Teil der Ankündigung haben die beiden Unternehmen eine gemeinsame Gruppe mit dem Namen “Team Upshift” gebildet, die Google-Ressourcen nutzen wird, um die Fertigungsprozesse von Ford zu optimieren.

2021 Ford Ranger FX4 Max Rear Hero

Das australische Designteam von Ford, das derzeit an der nächsten Generation des Ford Ranger arbeitet, wird ebenfalls die neue Software von Google nutzen.

Ford baut zwar keine Fahrzeuge mehr in Australien, hat aber in Melbourne ein eigenes Ingenieurteam mit mehr als 2.500 Mitarbeitern, die an Projekten wie der nächsten Generation des Ford Ranger arbeiten.

Kong Papadmanolakis, der in Melbourne ansässige Ford-Ingenieurdirektor, sagte, die Zusammenarbeit werde es den lokalen Konstruktionsteams ermöglichen, neue Technologien effektiv in künftige Fahrzeuge zu integrieren.

Papadmanolakis sagte: “Diese neue Partnerschaft wird das digitale Erlebnis, das die Kunden bereits von ihren Mobiltelefonen kennen, in das Fahrzeug bringen, da die Plattform im Laufe der Zeit kontinuierlich mit Produkten und Dienstleistungen drahtlos aktualisiert wird.

“Wir erwarten, dass diese Partnerschaft die Fähigkeiten unseres australischen Teams beschleunigen wird, um eine weltweit führende Position in der Automobiltechnologie zu erreichen. Diese Fähigkeiten in Australien zu haben, ist äußerst wertvoll, nicht nur für Ford, sondern für ganz Australien.”

LESEN SIE MEHR:

Verwandte Artikel

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Auch prüfen
Close
Back to top button